U, W, Y und V – Symbole für Achtsamkeit, Wissen und Verantwortung

Die Buchstabenfamilie des Lernens und Aufnehmens

Uu, Ww, Yy und Vv gehören zu einer Familie, die uns lehrt, offen und leer zu sein, wie eine Vase, die sich nach oben hin weitet und streckt.

Wenn du diese Formen achtsam schreibst, baust du eine Verbindung auf und das Symbol bekommt eine spezifische Bedeutung für dich.

Du wirst selbst zu dieser Schale: empfänglich, präsent und bereit, Neues aufzunehmen und Altes kontinuierlich auszusortieren.

Jeder Buchstabe unterstützt dich darin, dein Inneres klar und übersichtlich zu halten und Raum für Wesentliches zu schaffen.

Das Uu erinnert an achtsames Hinhören. Es lädt dich ein, in Ruhe zu lauschen und bewusst zu entscheiden, welche Informationen du aufnehmen möchtest.
Das Ww hört hin, prüft genau was von außen kommt, und wandelt es durch eigene Erfahrungen in Wissen, das weitergegeben werden darf.

W's stehen für Wahrheit, Wissen und Wahrhaftigkeit.
Das Yy geht noch tiefer. Es taucht in die Unterzone, verbindet dich mit deinem Unterbewusstsein, mit deinen Ahnen und deiner inneren Weisheit.

Es schenkt dir die Kraft und den Mut, Fragen zu stellen und Klarheit zu suchen.
Das Vv lehrt, Verantwortung zu übernehmen und klare Entscheidungen für sein eigenes Leben zu treffen. Mit jeder bewusst geformten Spitze an der Grundlinie stärkt es dein Ja oder dein Nein – und damit deine innere Ausrichtung.

 

Diese vier Buchstaben wirken wie mentale Wegweiser. Übst du sie täglich 20 bis 30 Minuten zeilenweise, einzeln und in Wörtern, öffnet sich ein Raum des inneren Verstehens. Sie lenken den Fokus auf unterschiedliche Werte, erinnern dich daran, welche dir wichtig sind,

und schenken dir Orientierung im Alltag.

Das ganze Alphabet ist wie eine Gemeinschaft von 26 besten Freunden – jeder Buchstabe trägt seine Botschaft in sich. Indem du mit ihnen schreibst, begleiten sie dich auf deinem Weg zu mehr Bewusstsein, Klarheit und innerer Stärke.

 

Was durfte ich von dieser Buchstabenfamilie wiederbeleben? Ehrliches Interesse und ruhiges Hinhören. Ich suche nicht nach schnellen Antworten, sondern bleibe mit meiner Aufmerksamkeit beim Gegenüber, bis der Gedanke wirklich zu Ende gesprochen ist. Unterbrechen braucht es nicht – und wenn mir ein Thema nicht guttut, wechsle ich achtsam das Gespräch oder auch den Ort.

Auch beim Konsum von Sprache bin ich wählerischer geworden. Stundenlange Podcasts rauschen an mir vorbei, weil echte Erinnerung Wiederholung braucht. Lieber lese ich ein gutes Buch und genieße abends ein paar Seiten, die mich wirklich bereichern.

Diese Buchstaben zeigen mir: Weniger ist mehr. Sprache – ob gesprochen oder gehört – verändert meine Energie, beeinflusst meine Gedanken.

Darum lausche ich bewusster auf meine innere Stimme und sortiere Unnötiges aus.

Es ist stiller und weiter in mir geworden. Dafür lohnt es sich zu schreiben. 

 

Vielen Dank für deine Zeit und viel Freude beim Ausprobieren. 

Marika Jacqueline Mitterhofer